Möglichkeiten zur Finanzierung einer Geschäftsidee

Möglichkeiten zur Finanzierung einer Geschäftsidee

Der Anfang

Die meisten Menschen, die schon einmal eine Geschäftsidee hatten, werden es kennen. Am Anfang steht der Ideenreichtum und Tausende von Gedanken gehen durch den Kopf. Der Traum vom eigenen Büro kommt immer näher. Eigentlich wäre man schon bereit dazu das erste Geld zu verdienen, wenn da nicht die Finanzierung des Unterfangens dazwischen grätschen würde.

Die eigene Finanzierung

Was dem vernünftigen Menschen als Erstes über die Lippen kommt, ist die Eigenfinanzierung aus den Rücklagen, die man über die Jahre angesammelt hat. Durch diese Investition ist Ihr Unternehmen nicht von anderen Geldgebern abhängig. Investiertes Kapital kann nachfolgend nicht abgezogen werden. Der große Nachteil bei dieser Investitionsform ist die eigene finanzielle Situation. Denn auf den Erfolg der eigenen Firma sollte man nicht komplett setzen. So ist es wichtig private Rücklagen zu haben, die verringert werden können, sobald das eigene Unternehmen einer Durststrecke entgegen fährt.

Fremdfinanzierung durch einen Kredit

Sollten Sie keine eigenen Rücklagen haben oder diese für private Zwecke benutzen wollen, ist eine Fremdfinanzierung gefragt. Dies kann in Form eines Kredits geschehen. Wichtig ist hier einen seriösen Anbieter zu wählen, der keine verdeckten Klauseln zu bieten hat. Zusätzlich sollten Sie sich von Dritten beraten lassen und anschließend auch den Vertrag des Kreditinstitutes mit diesen durchgehen. Ein großer Vorteil bei dieser Art der Fremdfinanzierung ist die schnelle Abwicklung, mit der Sie den Kredit erhalten. Der große Nachteil ist der Teufelskreis, den ein Kreditinstitut für Sie parat halten kann. Die geschieht, sobald Sie eine Rate des Kredits nicht mehr tilgen können. Am wichtigsten ist hierbei die Ehrlichkeit gegenüber dem Kreditinstitut.

Existenz durch die Agentur für Arbeit

Viele Gründer, die aus der Arbeitslosigkeit heraus, eine Gründung starten, nutzen einen Gründungszuschuss der Agentur für Arbeit. Dieser wird individuell gewährt. Die Hilfeleistung beinhaltet vor allem die weitere Zahlung des Arbeitslosengeld I, sowie Zusatzzahlungen für mehrere Monate. Wenn Sie sich für diese Form der Finanzierung Ihres Unternehmens entscheiden, sollten Sie ein gutes Gründungskonzept bei Ihrer Sachbearbeiterin vorlegen können. Denn nicht jedes Unternehmen bekommt diesen Zuschuss automatisch.

Seminare für Existenzgründer

Die sogenannten Existenzgründer Seminare liegen immer mehr im Trend. Dort lernen Sie wichtige Skills und Kniffe die bei der Gründung einer neuen Existenz wichtig sein können. Die Seminare dauern meistens mehrere Tage und werden oft von der Agentur für Arbeit bezuschusst. Vor allem Fragen der Finanzierung werden bei solchen Workshops deutlich. Ein positiver Effekt ist nach Abschluss der Existenzgründung der zusätzliche Ansporn, ein Unternehmen zu gründen.

 

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Hürden bei der Firmengründung in Deutschland

Laut einer Umfrage des Meinungsforschungsinstitutes YouGov, für den Verband der jungen Unternehmer, hat fast jeder zweite Deutsche bereits mit dem Gedanken gespielt, ein eigenes Unternehmen zu gründen.
Dafür gibt es auch attraktive Argumente. Man ist sein eigener Chef, viele Unternehmer verdienen sehr viel Geld, und man bestimmt selbst über seine Zeit. Jedoch haben nur knapp 22 % derjenigen, ihre Ideen auch tatsächlich in die Tat umgesetzt.
Die Gründung eines Unternehmens in Deutschland, ist mit einigen Hürden verbunden. Im Nachfolgenden wird auf die größten Hürden eingegangen.

Die erste Hürde – Kapital.

Das Wichtigste in einem Unternehmen, ist Liquidität.
Fakt ist, es gab fast noch nie so günstig Geld, wie zu diesen Zeiten des Niedrigzinses. Die Kehrseite ist jedoch, dass es auch noch nie so schwer war.
Unerlässlich ist ein Businessplan, mit dem immer fortlaufend gearbeitet werden kann, um den Überblick zu behalten und gute Entscheidungen treffen zu können. Das ist jedoch nicht der einzige Grund. Auch für potenzielle Geldgeber, stellt der Businessplan die erste Arbeitsprobe dar.
Der klassische Weg ist es, die Idee über ein Bankdarlehen zu finanzieren. Hier müssen der Unternehmer und der Businessplan überzeugen. Um eine Eigenkapitalquote, von zumeist 20 %, kommt man nicht herum. Je mehr Absagen entstehen, desto schwieriger wird es, eine Bank zu überzeugen. Andere Möglichkeiten sind, über Investoren das Unternehmen zu finanzieren, oder beispielsweise über Crowdfunding-Kampagnen Geld zu sammeln. Hier sind zumeist jedoch außergewöhnliche Ideen nötig, um das Interesse der Investoren zu wecken.

Die zweite Hürde – Bürokratie.

Fest steht, in Deutschland wird einem der Start mit dem eigenen Business nicht gerade leicht gemacht. Vergleicht man hier die bürokratischen Herausforderungen mit, beispielsweise, denen in Amerika, liegen Welten dazwischen. Zu den wichtigsten Themen, mit denen man sich auseinandersetzen sollte, gehören die eigene Rechtsform und damit der Steuerstatus, die Art der Buchhaltung und nötige Versicherungen sowie die Rechtsgrundlage, insbesondere das Vertragsrecht.
Fehler in diesen Bereichen können schnell existenzgefährdend sein und verhindern gar den Start des Gewerbes.

Die dritte Hürde – Der Gründer

Viele Hürden liegen jedoch nicht bei den äußeren Umständen, sondern auch bei den Selbstständigen!
Selbst und ständig. Die Bedeutung dieser Tatsache ist vielen nicht bewusst.
Viele unterschätzen die Verantwortung und den Druck des Unternehmertums massiv.
Viel Arbeit, Ausdauer und den ungebrochenen Glauben, an sich selbst aufrechtzuerhalten, sind Herausforderungen, die jeder Gründer überwinden muss.
Weiterhin ist davon abzuraten, sich selbstständig zu machen, nur im in die angesagte Startup-Szene einsteigen zu können. Die Unterstützung von Experten und Beratern der jeweiligen Fachgebiete ist unerlässlich.

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Bedeutung des Mittelstands für Deutschland

Bedeutung des Mittelstands für Deutschland
Deutschland ist als Nation Flächenmäßig sehr klein, weltweit betrachtet. Auch sind unter den größten Firmen der Welt häufig andere, selten die Deutschen Unternehmen. Und dennoch ist Deutschland als Wirtschaftsstandort für die Welt von sehr großer Bedeutung.
Das liegt am Mittelstand und warum das so ist erfahren Sie im Folgenden.

Beschäftigungsmotor
Deutschland hat einen sehr funktionierenden Mittelstand.
Dieser ist Beschäftigungsmotor. So entfallen wesentliche neu geschaffene Stellen auf den Mittelstand. 2014 waren es zum Beispiel etwa zwei Drittel.
So sind es etwa 15 Millionen Beschäftigte, die aktuell auf den deutschen Mittelstand entfallen.

Umsatz und Wertschöpfung
Auch in den Statistiken macht sich dies bemerkbar. So ist der Anteil am Umsatz der gesamten Wirtschaft etwa ein starkes Drittel und der Anteil an der Wertschöpfung beträgt über 50 Prozent.

Mittelstand als Ausbildungsstätte
Mehr als die Hälfte aller Ausbildungsstellen sind immer vom Mittelstand. Oft werden Werte weit über den 66 % Anteil erreicht. Zuletzt wurde die 1 Millionen „Marke“ in Serie übertroffen.

Innovativer Beitrag der mittelständischen Unternehmen
Die Ausgaben der mittelständischen, deutschen Unternehmen in Forschung und Entwicklung ist sehr hoch. Zahlreiche Innovationen ruhen aus diesem und dem geistigen Pool.
Die klassische Ausbildung ist in Deutschland wesentlich erfolgreicher als in anderen Ländern.

Die Bedeutung des Mittelstands – Fazit
Hier ist es wichtig, den Zusammenhang zu betrachten. In der aktuellen Situation ist die Bedeutung nämlich ohne Zweifel eine sehr große und gute. Die Verzahnung von Mittelständischen Firmen mit größeren und kleineren Unternehmen oder Konzerne, die Einbindung zahlreicher Gemeinden, Arbeitern, Erfindern, das alles kann man nicht einfach ersetzen. Diese gewachsene Strukturen sind ja bis heute erfolgreich gewesen.
So kann man zweifelsfrei sagen ist die Bedeutung des Mittelstands eine sehr große.

Durch das Projekt der Eurostaaten, also politisch als große Union mehr zu bewirken wie als kleiner Staat, könnte die Lesart des Fazits aber auch schnell negativ ausfallen.

Wie sollen den die großen Konzerne aus den USA wie Google oder Microsoft eingeholt werden? Dazu benötigt es sehr großer Ressourcen. Der Mittelstand kann diese alleine nicht aufbringen. Allerdings fehlt es hier auch an der Mentalität des Landes. Wirtschaft und Informatik sind an deutschen Schulen nicht so wichtig wie in anderen Nationen.

So kann man sagen ist die Rolle des Mittelstands sehr groß. Deutschland geht es noch gut, dazu trug der Mittelstand bei. Die Zukunft ist immer sehr schwer vorhersehbar aber auch da sehe ich genug Chancen für den Mittelstand innovative Lokomotive zu bleiben!

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Autoland Deutschland: Sind wir zu abhängig vom Automobil?

Deutschland ist das Land der Automobile. Die Autos aus keinem anderen Land genießen ein so hohes Prestige, wie die Deutschen. Dass die deutsche Gesellschaft stark von der Automobilkultur durchdrungen ist zeigt sich schon bei den jüngsten. Poster von Autos sind seit Jahren ungeschlagen das beliebteste Wandposter im Kinderzimmer von Jungen. Der Traum Arbeitgeber eines jeden Jungen aus München, Ingolstadt, Stuttgart und Niedersachsen ist das jeweilige in der Region ansässige Automobilwerk. Und während der Schulzeit bzw. während der Berufsausbildung beginnen jugendliche bereits mit dem Sparen für den Führerschein. Die Auslastung der Fahrschulen in Nordrhein-Westfalen ist immens, Fahrschulen in Düsseldorf und Aachen platzen aus allen Nähten.
Hierbei stellt sich immer wieder die Frage, ob Deutschland sich zu sehr abhängig macht von der Autoindustrie. Jüngste Zahlen der Zulieferer zeigen, wie fragil das ganze Gebilde ist.

Nachdem die Auftragslage bei der Automobilindustrie im laufenden Jahr insgesamt noch zufriedenstellend ist, ist die Lage der deutschen Autozulieferer nicht so rosig und dies vor allen Dingen bei den kleinen und mittelgroßen Unternehmen (des sog. KMUs). Dabei ist dies der Schwerpunkt der Lieferungen für die Automobilbauer und diese Autozulieferer sind von den immer mehr steigenden Anforderungen der Automobilindustrie teilweise sehr stark überfordert.

Diese mittleren und kleineren Unternehmen befinden sich in der sogenannten „Sandwichposition“ Auf der einen Seite wird die Automobilproduktion mittel- bis langfristig nicht mehr wachsen und auf der anderen Seite fehlen den Automobilzulieferern die Kapazitäten, was die Internationalisierung, der Kostendruck und die Technologiefortschritte anbelangt.

In der deutschen Autoindustrie haben die Zulieferer einen qualitativ und auch zahlenmäßig eine wichtige Stellung. Der Grund liegt darin, dass die großen Autobauer seit Jahren die Herstellung von Teilen der Produktion und auch Komponenten auslagern.
Auch bei der Entwicklung sowie bei der Forschung übernehmen die Zulieferer immer mehr eine wichtigere Rolle. Ihr Anteil an der Forschungs- und Entwicklungswertschöpfung wird von derzeit 40 Prozent im Jahr 2025 auf mehr als 53 Prozent steigen. Das bedeutet, dass immer mehr Teile von einem Pkw nicht von den Herstellern selbst kommen, sondern diese Teile werden bei den Zulieferern zugekauft.

Mittelständler als Zulieferer der Automobilindustrie sind in der Regel standorttreu. Deshalb ist die bereits angesprochene Internationalisierung in diesem Bereich eine der größten Herausforderung für diese Mittelständler, weil sie aus zwei Gründen immer mehr zu einer Verlagerung von Produktion und Entwicklungen gezwungen werden. Der eine Grund ist , dass die Autobauer vor Ort in den wichtigen Märkten produzieren und der andere Grund liegt im Verlust des Standortes Deutschland an Attraktivität aufgrund steigender Kosten und eines stagnierenden oder rückläufigen Marktes in Europa.

Für die Automobilzulieferer ist es deshalb notwendig, sich neu aufzustellen und sich von der Abhängigkeit der Autobauer wenigstens teilweise zu befreien.

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Ausstattung eines Homeoffice

Weiterhin ist der Wunsch, eine Heimarbeit auszuüben, auf sehr hohem Niveau. Das Home Office von zu Hause offeriert einige Vorteile, die Connection mit der Familie und Arbeit zu verknüpfen. Besteht die Möglichkeit, wird sie gerne wahrgenommen. Bevor die Arbeit verrichtet werden kann, sind eine Dinge zu berücksichtigen, zu organisieren und auch zu erwerben.

Die Anschaffungen für das Home Office

Für die Arbeit von zu Hause sind einige Kriterien zu erfüllen. Es ist empfehlenswert, ein eigenes eingerichtetes Zimmer als Büro und Arbeitsbereich zu verwenden. Dadurch kann der private Raum von geschäftlichen Dingen getrennt werden. Alle für diese Tätigkeit benötigten Dinge müssen vorhanden sein. Dazu zählen zu den Möbeln ein ergonomischer Stuhl, eine Schreibtischlampe und für die technische Ausstattung ein Multifunktionsdrucker. Hin und wieder werden seitens des Arbeitgebers Büromöbel bereitgestellt. Trifft dies nicht zu oder die Heimarbeit wird selbständig erledigt, ist jeder für die komplette und auch ergonomische Ausstattung des Arbeitszimmers verantwortlich.

Die Kosten für das eigene Home Office

Werden alle Möbel neu angeschafft, können die Ausgaben unverzüglich den vierstelligen Bereich passieren. Bei einer Heimarbeit als Angestellter wird der Arbeitgeber teilweise oder sogar oftmals ganz die Kosten tragen. Bei der Ausstattung des Home Office sollte nicht der Blick nur auf den Preis gerichtet sein. Möbel sollten nicht nur preiswert, sondern insbesondere eine lange Haltbarkeit, ergonomisch und praktisch ausgerichtet sein, wie der übliche Arbeitsplatz in einer Agentur oder im Büro.

Der Multifunktionsdrucker ist eine hervorragende Unterstützung bei allen vorkommenden Tätigkeiten im Büro. Dazu zählen, das Drucken, Kopieren, Scannen und Faxen von Unterlagen. Oftmals können diese Drucker in das eigene Netzwerk integriert werden. Sollte schnellstens ohne Computer gedruckt werden, wird ein Gerät mit einem Steckplatz für den USB-Stick oder einer Speicherkarte benötigt. Neben dem Preis ist auch die Druckgeschwindigkeit, de Energieverbrauch, die eingesetzten Betriebssysteme und die Befüllung mit Originalpatronen oder preisgünstige Ersatzpatronen ein Thema. Der Drucker Test des Portals Tech-Druck stellt hierzu einen passenden Ratgeber zur Verfügung.

Der passende Bürostuhl

Das wichtigste bei einem ergonomischen Arbeitsplatz ist im Home Office der richtige Bürostuhl. Dadurch kommt es erst gar nicht zu Rückenbeschwerden, Verspannungen oder einem Bandscheibenvorfall. Die Preisspanne bei Bürostühlen ist riesig. Ein ergonomischer Stuhl der von Herstellern als sehr edel und als das Beste vom Besten bezeichnet wird, kann sehr schnell bis zu 2.000 Euro kosten. Die Preisorientierung ist nicht maßgebend. Die offerierten Funktionen des Bürostuhls sollten im Mittelpunkt stehen und welche Investition in die eigene Gesundheit getätigt werden soll. Die Materialien sowie die Verarbeitung sind wichtige Kriterien des Preis-/Leistungsverhältnisses, die auch für die Haltbarkeit des Stuhl zeichnet.

Die richtige Leuchte für den Schreibtisch finden

Hin und wieder werden von Discounter Lampen für den Schreibtisch angeboten. Die Produktqualität ist immer vom Hersteller abhängig. Ein sehr effizienter Partner hinsichtlich Energie ist die LED Schreibtischlampe. Im Vergleich zur traditionellen Glühbirne benötigt sie nur einen minimalen Anteil Strom und ist bereits sparsamer als eine Energiesparlampe. Die LED Lampe wird sehr schnell hell und deswegen ist eine richtige Ausleuchtung notwendig. Der Nutzer sollte sich nicht dem direkten Licht preisgeben und keinesfalls in die Lampe sehen. Manche Lampen für den Schreibtisch steigern ihre Sparsamkeit durch ein individuell justierbares Licht. Je nach moderner Technik verfügt die Lampe über einen USB Anschluss, um z.B. das Smartphone zu laden.

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Entwicklung Mittelständischer Unternehmen seit 2000

Ein Großteil der in Deutschland angesiedelten Unternehmen und somit ein Großteil der Arbeitgeber, gehören den mittelständischen Unternehmen an. Doch was genau bedeutet dieser Begriff?
Als mittelständisches Unternehmen wird eine Firma, oder Kette bezeichnet, welche unabhängig von ihrer effektiven Rechtsform, eine wirtschaftliche Tätigkeit ausübt und weniger als 250 Angestellte besitzt und der Jahresumsatz nicht die 50 Millionen-Grenze übersteigt. Die Tätigkeit kann in verschiedenen Bereichen stattfinden, so gehören hierzu handwerkliche Tätigkeiten, Personengesellschaften, oder Vereinigungen, welche regelmäßig einer wirtschaftlichen Tätigkeit nachgehen.

Branchen der mittelständischen Betriebe

Nicht verwunderlich ist, dass die meisten mittelständischen Unternehmen den Sektoren: Wissensintensive Dienstleistungen, sonstige Dienstleistungen und dem Baugewebe angehören . Dazu zählt u.a.: Telekommunikation und Informationsdienstleistungen, Finanz- und Versicherungsdienstleistungen, Rechts- und Steuerberatung, Wirtschaftsprüfung, Unternehmensberatung, Forschung und Entwicklung, Werbung und Marktforschung, Gesundheitsdienste, Kreative und künstlerische Tätigkeiten, Reinigungsagenturen, Beratungsagenturen und eben der Bausektor.
Wenn man eine klassische Firma in diesem Sinne denkt, wird schnell klar, dass eben genau diese Art von Unternehmen in die Definition, wie oben gesehen, fallen.
Werden hingegen alle Unternehmensgruppen miteinbezogen, sind die größten Arbeitgeber: Verarbeitendes Gewerbe, Handel & Sozialwesen. Auch das verwundert nicht, wenn man an große Fabriken, Supermarktketten und den sozialen Bereich denkt.unternehmen-im-wandel

Umsätze und Beschäftigte mittelständischer Unternehmen

Im Jahre 2015 hatten 82 % der deutschen mittelständischen Unternehmen weniger als fünf Beschäftigte. Dies verwundert, da die Definition ja besagt, dass diese Art von Unternehmen als mittelständisch gelten, wenn sie bis zu 250 Angestellte haben. Nur rund 2% der Unternehmen hatten hier bis zu 250 Angestellte.
Auch die Umsätze verwundern, da im Jahr 2015 87 Prozent der deutschen mittelständischen Unternehmen einen Jahresumsatz von bis zu 1 Million Euro erzielten. Nur rund 2 % der Unternehmen machten hierbei einen Umsatz von bis zu 50 Millionen.
Daraus folgt, dass der Großteil dieser Unternehmen eher im Kleinen fungiert, sei es individuell als Arbeitgeber, aber auch bei den Umsätzen.

Entwicklung und Fazit

Fakt ist, dass mittelständische Unternehmen die Basis der deutschen Wirtschaft sind und bleiben. In den letzten Jahren ist wiederum ein Aufschwung des Mittelstandes zu verzeichnen, da diese Art von Unternehmen einige Vorteile gegenüber ihren großen Brüdern aufweisen können. Dazu gehört, dass in diesen Unternehmen noch oft ein familiäres Klima herrscht, die Hierarchien klar strukturiert und die Aufgabenbereiche klar geregelt sind, was wiederum Missverständnissen und unnötige Arbeiten vorbeugt. Auch können Probleme oft leichter geregelt werden, da dies Aufgabe des Oberhauptes ist. Zudem verschwindet man in solchen Unternehmen nicht einfach in der Masse wie es bei Großunternehmen oft der Fall ist. Auch individuelle Leistungen und Errungenschaften werden oft mehr geschätzt und man ist individuell schwerer ersetzbar.
Die Beschäftigung dieser Unternehmensart blieb in den letzten Jahren kontinuierlich auf dem gleichen Stand. Einen Peak gab es 2007, welcher aber 2009 wieder ausgeglichen wurde.
Umsatzmäßig sind die Betriebe wieder im Aufschwung, wobei die größten Peaks 2006 und 2011 zu verzeichnen waren.

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Stress und Augenringe: Das Leben des Unternehmers

Stressiger Beruf: Unternehmer

In der heutigen Zeit kann jeder einen stressigen Job haben. Doch einen Nine-to-Five-Job ist doch noch etwas Anderes, als Unternehmer in der Wirtschaft tätig zu sein.
Nicht umsonst heißt es: „Selbstständig heißt, selbst und ständig“.
Die Anforderungen an Selbständige und Unternehmer sind in der heutigen Zeit enorm hoch. Überstunden, spielen für solche Menschen überhaupt keine Rolle.
Dazu kommt noch die Verantwortung für die Mitarbeiter, die alle am Monatsende ihren Lohn haben wollen und eine Zukunft im Unternehmen für mehrere Jahre.

Es ist leicht Unternehmer zu werden

Ein Unternehmen zu gründen, ist vielleicht nicht besonders leicht und es gibt viele Hürden auf dem Weg dorthin, doch es ist wesentlich leichter, als über einen langen Zeitraum hinweg als Unternehmer erfolgreich zu sein. Viele Unternehmer arbeiten so viele Stunden pro Woche, dass die Augenringe, aufgrund von Schlafmangel deutlich sichtbar sind.
Meistens fehlt sogar die Zeit für eine kosmetische Behandlung der Tränensäcke mit Cremes, oder Hausmitteln gegen Augenringe, weswegen das Erscheinungsbild des Unternehmers leidet.
In den meisten Fällen in einem Unternehmen, ist der Unternehmer nicht nur der Chef, sondern auch der Sklave seines eigenen Unternehmens. Der Tagesablauf und die Termine, die von Kunden und Mitarbeitern diktiert werden, haben ihn voll im Griff. Überstunden, wie sie bei Mitarbeitern anfallen und entweder abgefeiert oder bezahlt werden, gibt es für den Unternehmer in dieser Form nicht. Er hat keine 40 Stunden, sondern eine 60 bis 80 Stunden Woche und ein höheres Gehalt hat ja nur durch den Erfolg seines Unternehmens.
Nur bei demjenigen, der sein Unternehmen, also seine Arbeit, auch als sein Hobby betrachtet, fallen die Augenringe wesentlich geringer aus als beim Getriebenen, der für sein Unternehmen ständig ums Überleben kämpft.

Viel Arbeit, wenig Freizeit

Die meisten Unternehmer haben ein schlechtes Gewissen, wenn es um ihre Kinder oder ihre Familie geht. Sie verbringen viel zu wenig Zeit mit ihnen, denn sie sind gestresst und stehen ständig unter Strom. Sie können kaum abschalten, auch nicht, wenn Sie zu Hause sind.
Für Hobbys ist dann noch weniger Zeit, es reicht meist nur für einen Urlaub im Jahr, der dann mit der Familie verbracht wird.
Unternehmer zu sein heißt, sicher viele Annehmlichkeiten zu haben, etwas mehr Geld und ein schönes Zuhause, der Preis dafür ist aber sehr hoch.
Aber nach einem langen Arbeitsleben als Unternehmer, ist es allerdings auch schwierig aus diesem Hamsterrad auszusteigen. Man sieht es immer wieder an vielen Menschen die Unternehmen leiten oder hohe Positionen in Politik oder Wirtschaft begleiten, dass sie weit über das Rentenalter hinaus arbeiten und sich nicht zur Ruhe setzen können oder wollen. Ruhen heißt rasten für Sie und nach einem langen stressigen Arbeitsleben fällt es schwer, plötzlich keine Aufgabe mehr zu haben.
Erschwerend kommt hinzu, dass sie in ihrem Berufsleben wenig Zeit gehabt haben sich ein Hobby zu suchen, was nach Ausscheiden aus dem Unternehmen den Lebensinhalt füllen könnte.
Deshalb versuchen solche Unternehmer auch dann noch einen Job zu finden, wenn sie aus dem Unternehmen ausgeschieden sind, der sie fordert und ihnen das Gefühl gibt weiterhin gebraucht zu werden.

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Wie der Mittelstand am Arbeitnehmerschutz leidet

ArbSchG – Arbeitnehmerschutzgesetz

Arbeitnehmerschutzgesetz ist ein Gesetz für den Schutz des Arbeitnehmers.
Klingt doch eigentlich nach einer tollen Sache, den dieses Gesetz regelt grundsätzlich die Pflicht, dass der Arbeitgeber sich um die Gefahren- und Gesundheitssituation zu kümmern hat.

Fürsorgepflicht

Dies bedeutet dass zum Beispiel ein Kleinunternehmen dafür Sorge zu tragen hat, dass das Personal wenn es mit einem betrieblichen PKW unterwegs ist, einen gültigen Führerschein besizt und keine gesundheitlichen Probleme wie Alkoholsucht bestehen. Dafür benötigt der Betriebsinhaber eine Kopie des Führerscheins ideallerweise alle paar Monate.

Auch Urlaubsansprüche, Mindestlöhne oder die Anzahl an Arbeitsstunden pro Woche sind geregelt und einklagbar.

Schutzbedürftigte Gruppen

Natürlich gibt es auch hier Gruppen die besonderen Schutz genießen, wie Jugendliche oder Schwangere. So darf man Schwangere nicht einfach kündigen und es gibt Anspruch auf Elternteilzeit. Es fehlt also Umsatz und trotzdem fallen Kosten wie Gehalt weiterhin an.

Bürokratie und Zeitmanagement

Viele Unterweisungen sind jährlich vorzunehmen, sei es wie die PSA (persönliche Schutzausrüstung) zu benutzen ist. Aber auch das Anlegen einer Leiter muss nach den geltenden UVV (Unfallverhütungsvorschriften) durchgeführt werden. Diese Unterweisungen dürfen mündlich durchgeführt werden, müssen aber schriftlich dokumentiert werden.

Gefährdungsanalysen sind vor jeder neuen Arbeitssituation zu erstellen. So gibt es vor allem am Anfang mehr zu dokumentieren bis die Situationen sich wiederholen.

Kosten

Unterweisungen werden oft vom Betriebsinhaber durchgeführt. Solange dies der Fall ist, kann der Arbeitgeber keinen Umsatz selber generieren und auch nicht durch die zu Unterweisenden generieren lassen.
Angenommen er schickt diese Angestellte zu einem Kurs, so kostet der Kurs zusätzlich und es kann dennoch nur der Chef arbeiten.

rechtliche Streitigkeiten

Da immer mehr Auflagen (Umweltschutz hier besonders der Schutz des Menschen) entstehen oder verschärft werden, sollte ein Betrieb eine Fachabteilung für Rechtsstreitigkeiten haben, dies rechnet sich aber meist nur für größere Konzerne.arbeitsrecht

Weiterbildung – ein muss

Um auf Dauer dem Arbeitnehmerschutz gerecht zu werden, sollten viele Kurse besucht werden, ideallerweise mit Zertifikate. So gibt es zum Beispiel für Dachdecker den Asbestlehrgang TRGS 519 Anlage 4.
Sobald ein Dachdecker diesen Lehrgang erfolgreich abgeschlossen hat, darf er gewisse neue Arbeiten durchführen und überwachen.
Wichtig ist hier jedoch immer, dass diese Kurse oft nach ein paar Jahren aufgefrischt werden müssen und so gewisse weitere Kosten entstehen.

Warum leidet der Mittelstand also am Arbeitnehmerschutz?

Ein Konzern kann immer Personen für einzelne Aufgaben einstellen während kleinere Betriebe Personal benötigt, welche eher auf allen Gebieten sich ein wenig auskennen müssen.
Des weiteren haben größere Firmen auch eine größere Anziehungskraft auf potenzielle Bewerber. Dies liegt an den verfügbaren Stellen und auch an dem meist besseren Gehalt.
Es ist immer schwer für kleinere Unternehmer gegen die global agierenden Konzerne
zu bestehen. Größere Konzerne können ihre Machtposition auf politischer Ebene auch besser ausspielen.

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Wie der Mittelstand an Regulierungen leidet

Der Mittelstand ist das, was die Wirtschaft ausmacht, das, was sie im Kern kennzeichnet. Obwohl sich in Deutschland Vieles in den großen Konzernen abspielt, sind es die mittelständischen Unternehmen, die die deutsche Wirtschaft zusammenhalten. Doch immer mehr wird ersichtlich, wie der Mittelstand durch mehr und mehr Regulierungen belastet wird. In Brüssel werden immer mehr Regulierungen erfunden, welche dazu beitragen, dass Juristen und Steuerberater mehr Arbeit bekommen. Die Unternehmer hingegen bekommen jedoch immer mehr Probleme, die Regulierungen einzuhalten. Das raubt ihnen die Flexibilität. Ständig neue Regeln zu etablieren, ist keine Lösung, um neue Erfindungen und Ideen in den Kreislauf der Wirtschaft einzubringen. Tüftler und Erfinder oder Menschen, die disruptiv denken und innovative Erfindungen hervorbringen, müssen Angst haben, sich neue Sachen auszudenken oder neue Branchen anzugehen, weil die Europäische Union oder die Bundesregierung einen solchen Haufen an Gesetzen und Regulierungen verhängt.waage-des-gesetztes-2

Und das soll nicht heißen, dass jede Regulierung nur schlecht ist. Oft geht es im Prinzip um den Schutz von Verbrauchern. Aber immer mehr zeigen sich Eingriffe in den Markt, die zum Guten der Wirtschaft sein soll. Die Auswirkungen sind aber zweifelhaft. Ein Blick über den Atlantik kann hier hilfreich sein. In den USA sind nicht nur die Abgaben für Steuern zusammengenommen klar geringer. Auch wimmelt es dort nicht so sehr von Regulierungen wie in Europa. Die Politiker sollten sehen, was sie mit immer mehr Verordnungen und Gesetzen anrichten und auslösen. Unternehmer und Geldgeber sind genervt vom politischen Aktionismus. Sie werden abgeschreckt durch den wachsenden Katalog an Gesetzen usw. Denn man sollte nicht vergessen, dass dieses Mehr an Gesetzen auch bedeutet, dass Unsicherheit bei der Planung besteht. Wer heute ein Unternehmen ins Leben rufen will, der weiß nicht mehr, was genau ihn morgen noch alles erwarten kann.

Die Europäische Union wird zerbrechen, wenn sie nicht sieht, dass es die Freiheit ist, die Europa besonders nach dem Zweiten Weltkrieg groß gemacht hat. Regulierungen behindern Innovation und das spürt besonders der Mittelstand, der auf lange Sicht gesehen nicht über die Mittel verfügt, die ein Konzern hat. Das fängt bei der Krümmung der Banane an und endet bei Nachkommaüberschreitungen für bestimmte Werte und Grenzwerte bei vielen weiteren Gesetzen.

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